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Musikverein Heek -Orchester- -
Konzerte
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Geschrieben von: Administrator
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Musikalisches Denkmal an der Dinkel gesetzt

In der ausverkauften Sporthalle in Heek bot der Musikverein Heek ein Konzert voller Überraschungen: Allzu viel verriet der Vorsitzende Thomas Söbbing allerdings noch nicht, als er zur Begrüßung den Inhalt des Konzerts so ankündigte: „Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Musikprogramm, das von der klassischen Musik bis zur Polka viele Musikrichtungen präsentieren wird.
Peter-Michael Süring, der gerade einmal ein Jahr in Heek seines Amtes als Dirigent waltet, hat das Orchester bereits geformt. Mit dem Marsch „Herzog von Braunschweig“ stieg er schwungvoll ein. Dabei nahm er von der ersten Sekunde an die Musiker mit auf eine Reise durch sehr unterschiedliche Kompositionen.

Gekonnte Moderation Kenntnisreich kündigte der Musiker Bernd Schaten die weiteren Stücke an. „Finlandia von Jean Sibelius wurde zur heimlichen Nationalhymne der Finnen“, erläuterte Schaten die historische Brisanz des Werkes. Sibelius hatte es kurz vor 1900 geschrieben aus Protest gegen die Vereinnahmung seines Landes durch die Russen.
Nicht minder gut vorbereitet präsentierten sich die 37 Kinder und Jugendlichen des Jugendorchesters, das von Robert de Boer geleitet wird. „Firebrook Prelude“ von James Curnow und das schwungvolle „Festivo“ von Brian Connery brachte ihnen zurecht großen Applaus des Publikums ein.
Zahlreiche Ehrungen Mit Ehrungen begann die zweite Hälfte des Konzerts: Iris Lürick und ihr Bruder Harald Böhm wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Musikverein geehrt. Olaf Böhm, Bruder der beiden zuerst Geehrten, wurde zusammen mit Jürgen Bossog für 30 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Dirigent Süring ist bereits über 40 Jahre aktiver Musiker. Er bekam aus den Händen von Söbbing die goldene Ehrennadel des Volksmusikerbundes. Reinhold Wildenhues wurde in Abwesenheit für 40 Jahre aktive Tätigkeit als Musiker im Musikverein Heek geehrt.

Sopranistin „Sissy“ Erst jetzt folgten die eigentlichen Überraschungen: Süring hatte dazu Gabriele Kortas-Zens (Sopran, Klavier) eingeladen, als „Sissy“ aufzutreten. Am Arm von Richard Wierling betrat sie wahrhaft königlich den Saal. Aus dem Musical „Sissy“ sang sie mit ihrem klaren Sopran den Klassiker „Ich gehör nur mir“, einfühlsam begleitet vom Musikverein. Das Publikum zeigte sich vollends begeistert, denn mit diesem klangvoll gesungenen Beitrag hatte wohl kaum einer gerechnet. Die Premiere des Heeker Schützenliedes, das Süring getextet und komponiert hatte, forderte das Publikum nach über zwei Stunden noch einmal zu einem besonderen Applaus heraus. 50 Schützen aus verschiedenen Vereinen sangen zusammen mit Bürgermeister Ulrich Helmich zum ersten Mal öffentlich das neue Lied. Damit hat sich Süring schon jetzt ein Denkmal in Heek gesetzt.
Text Quelle: Münsterland Zeitung (Elvira Meisel-Kemper)
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